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Blühende Lernorte – Schulgärten im Allgäu

Wir fördern Schulgärten im Allgäu und in den Nachbarregionen rund um den Stiftungssitz. Diese grünen Lernorte und vielseitigen Erfahrungsräume unterstützen eine neue Generation nachhaltig handelnder und bewusst konsumierender Kinder und Jugendlicher, sie ermöglichen wertvolle Primärerfahrungen und stärken die Sozial- und Selbstkompetenzen der Heranwachsenden.


Kind mit Pflanze
Nachhaltige Entwicklung, gesunde Ernährung und Selbstwirksamkeit – all das vermitteln Schulgärten.
Nachhaltige Entwicklung, gesunde Ernährung und Selbstwirksamkeit – all das vermitteln Schulgärten.
Gurken, Tomaten, Sellerie, Möhren, Fenchel und vieles mehr. Was sich anhört wie eine Einkaufsliste für den Wochenmarkt, ist das, was auf dem Schulacker wächst. Die Kinder sind mit Feuereifer dabei, Unkraut zu jäten, hier und da zu ernten und an einigen Stellen bereits die zweite Pflanzung vorzunehmen. Der feine Nieselregen stört niemanden und ein Mädchen lässt sich vom Rollstuhl auf den Boden gleiten und beteiligt sich voller Eifer an der Arbeit. So zeigt sich die Grundschule Martinszell im Oberallgäu im neu eingerichteten Gemüsegarten.

Immer mehr Kindern und jungen Menschen fehlt es an Erfahrungsräumen, in denen sie Selbstwirksamkeit und Verbundenheit zur Natur erleben. Das gemeinsame Gärtnern fördert soziale Kompetenzen und schafft neue Anbindung. Die Wertschätzung für Lebensmittel gewinnt ebenso wie die Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Die Rapunzel Eine Welt Bio-Stiftung versteht ihr Engagement für Schulgärten daher als echte Zukunftsarbeit. „Gerade in einer Zeit, in der uns Social Media und KI immer mehr leiten, halten wir es für wichtig, ergänzend Menschen und insbesondere Kindern auch andere Erfahrungsräume zu eröffnen – ganz konkrete, sinnlich begreifbare und zugleich fundamentale Erfahrungen“, erklärt Joseph Wilhelm, Vorstandsvorsitzender der Stiftung.
Ernten macht den meisten Kindern Freude, aber auch Gemüse zu pflanzen zeigt sich als besondere Erfahrung.
Ernten macht den meisten Kindern Freude, aber auch Gemüse zu pflanzen zeigt sich als besondere Erfahrung.
Ernten macht den meisten Kindern Freude, aber auch Gemüse zu pflanzen zeigt sich als besondere Erfahrung.
Unsere Hilfe
Die Förderung durch die RAPUNZEL Eine Welt Bio-Stiftung ermöglicht Schulen, eigene Gemüsegärten anzulegen und auszubauen, zu pflegen und zu erhalten und nicht zuletzt mit vielseitigen positiven Wirkungen in den Unterricht und das Schulgeschehen zu integrieren.

Einige Schulen im Allgäu konnten dank der Kooperation von RAPUNZEL Eine Welt Bio-Stiftung und Acker e.V. einen eigenen Gemüsegarten einrichten. Der Verein begleitet die Schulgärten über vier Jahre lang, damit die Schulen ausreichend Zeit haben, Erfahrungen und Wissen zu sammeln und ihren Garten an der Schule zu verankern. Die Stiftung fördert das Programm an den entsprechenden Schulen über alle vier Jahre und steht als regionaler Partner zur Verfügung.

Andere Schulen in der Region fördern wir als Rapunzel Eine Welt Bio-Stiftung direkt. So konnte die Freie Naturschule Ravensburg ihren neu eingerichteten Schulgarten mit unserer Unterstützung als Lernort weiter ausbauen.

Eine herausragende Stellung nimmt der Georgenhof bei Überlingen am Bodensee ein, einer Kinder- und Jugendhilfe mit Schule am Heim. Hier ermöglicht unsere Finanzierung von Personal- und weiteren Kosten den regelmäßigen Gartenbauunterricht für die Kinder mit seelischer Behinderung oder Störungen des Sozialverhaltens.

Auch andere Jugendeinrichtungen profitieren von der Förderung durch die RAPUNZEL Eine Welt Bio-Stiftung. So betreibt das von den Johannitern betreute Haus Schlegelsberg, eine Einrichtung für jugendliche Geflüchtete, gemeinsam mit den Bewohnern Hochbeete.

Diese Kindergärten hat die RAPUNZEL Eine Welt Bio-Stiftung bisher unterstützt


Grund- und Mittelschule Altusried
Grundschule Martinszell, Waltenhofen
Grundschule Illerbeuren
Josef-Kentenich-Schule, Kempten-Leubas
Elsbethenschule, Memmingen
Grundschule Haldenwang
Freie Naturschule Ravensburg e.V.
Georgenhof Kinder- und Jugendhilfe mit Schule am Heim nach der Pädagogik Rudolf Steiners e.V., Überlingen
Grundschule Wolfertschwenden
Haus Schlegelsberg, Erkheim, Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Dekoratives Bild
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Schulgärten vermitteln nachhaltige Landwirtschaftspraktiken und tragen direkt und indirekt zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung bei.
Dekoratives Bild
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Der Schulgarten schafft einen Bezug zu gesundheitsförderlicher Ernährung. Die Arbeit im Lerngarten fördert das körperliche und seelische Wohlbefinden und die Entwicklung von Selbstwirksamkeit und Sozialkompetenz.
Dekoratives Bild
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Das Bildungsangebot wird durch die Schulgärten bereichert, sie vermitteln wertvolle Primärerfahrungen, stärkt Schulen und unterstützt die Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Dekoratives Bild
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Die Lernorte vermitteln die Kompetenz, aus eigenem Vermögen und als Konsument auf regionale und ökologische Lebensmittel umzusteigen. Sie vermitteln darüber hinaus ein allgemeines Verständnis für eine nachhaltige Lebensweise.
Dekoratives Bild
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Das erlernte und praktisch erworbene Wissen stärkt die Resilienz gegenüber dem Klimawandel.
Dekoratives Bild
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Der ökologische Gartenbau bedeutet eine nachhaltige Bodennutzung und trägt dazu bei, Landökosysteme zu erhalten.
Stimmen aus den Kindergärten
Stiftung: „Frau Wucher, was motiviert Sie dazu, einen Schulgarten anzulegen?“
Kristina Wucher: „Kinder sind heute so weit von den natürlichen Kreisläufen entfernt, selbst hier auf dem Land. Und Begreifen entwickelt sich übers Greifen …“
Stiftung: „Warum sehen Sie die Schule als den richtigen Ort dafür?“
Kristina Wucher: „So ein Acker ist wie ein Schulbuch: Man muss lesen, rechnen, lernt viel über Pflanzen und Tiere und wie man im Team zusammenarbeitet.“
Stiftung: „Und klappt das in der Praxis?“
Kristina Wucher: „Oh ja, schauen Sie, mit welcher Energie die Kinder im Tun sind! Gleichzeitig dürfen die Kinder schon auch erfahren, dass hinter unseren Lebensmitteln eine Menge Arbeit steckt.“
Stiftung: „Verbinden Sie darüber hinaus einen Wunsch mit dem Garten?“
Kristina Wucher: „Kinder dürfen erfahren, dass Lebensmittel Arbeit bedeuten. Gleichzeitig hoffe ich, dass die Kinder mit diesem Garten eine kleine Ruheoase finden.“

Interview mit Kristina Wucher, Schuldirektorin der Grundschule Martinszell
„Die Digitalisierung unserer Weltzugänge und der Medienkonsum verschärfen die Entfremdung und gefährden eine Entwicklung, die das Gegenteil verlangt, nämlich Anschlussfähigkeit, Staunen, Tatkraft, Mitleid, Freude, Aktivität und Einsatzwille. Der Gartenbauunterricht ist mit seinen Erfahrungsfeldern Mensch-bildend, verwandelnd und nachhaltig.“
Schulleiter Peter Kramer am Georgenhof, Kinder- und Jugendhilfe mit Schule am Heim am Bodensee
„Mich motiviert die ganz andere Art, mit Kindern zu arbeiten. Kindern können andere Qualitäten zeigen.“
Lehrerin Heike Anwander, Grundschule Wolfertschwenden
„Die Ernte wird regelmäßig mit den Kindern in der Schulküche verkocht. So ergänzen wir unser Mittagessen. Die Kinder mögen es. Die Salatschüsseln werden leer, sobald sie wissen, dass es ‚ihr‘ Salat ist. Oder auch die Zucchinipuffer gehen gut weg.“
Julia Friedrich, Mittagsbetreuung der Grundschule Haldenwang

Spendenkonto der
RAPUNZEL Eine Welt Bio-Stiftung


Landesbank Baden-Württemberg
IBAN: DE44 6005 0101 0004 1028 49
SWIFT/BIC: SOLADEST600

Name und Anschrift im Verwendungszweck


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